Andreas Bühl | Bühl thematisiert Unfallrisiko auf der B88n
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Bühl thematisiert Unfallrisiko auf der B88n

Nachdem sich vor Kurzem erneut ein schwerer Unfall mit einem Toten und mehreren Schwerverletzten auf der B88n an der Abfahrt nach Langewiesen aus Richtung Gehren ereignet hatte, fragt Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) nach Reaktionen der Landesregierung. Bereits in der Vergangenheit hatte Bühl aufgrund mehrerer schwerer Unfälle auf der Strecke nach Konsequenzen der Behörden gefragt. Damals erhielt er als Antwort, dass die Unfallzahlen zu gering für Geschwindigkeitsbegrenzungen oder ähnliche Reaktionen seien. Nun sieht der Abgeordnete den dringenden Handlungsbedarf auf tragische Weise bestärkt. In einer Anfrage an die Landesregierung will Bühl wissen, wie das Verkehrsministerium die Gefährdungslage aktuell einschätzt. „Die leider in Regelmäßigkeit vorkommenden schweren Unfälle zeigen mir einen Handlungsbedarf auf der B88n, der von den Behörden nicht ignoriert werden darf. Deshalb möchte ich mit meiner Anfrage erneut Aufmerksamkeit auf diese Gefährdungslage lenken.“, begründet Bühl seine Initiative.

Zudem sei es verwunderlich, dass es auf der davor liegenden Abfahrt auf der B88n in Richtung Wümbach einen sogenannten kreuzungsfreien Ausbau mit einer Auf- und Abfahrt gebe. Bei Langewiesen wurde stattdessen eine reguläre Kreuzung ausgebaut. „Nach meiner Auffassung erhöht dies das Unfallrisiko, wenn dort langsam beschleunigende Fahrzeuge, die auf die B88n auffahren und der schnell ankommende Verkehr zusammentreffen. Dies hätte man durch einen kreuzungsfreien Ausbau verhindern können.“, so Bühl als Landtagsabgeordneter für den südlichen Ilm-Kreis. Zum Vergleich wolle er deshalb auch wissen, wie viel Verkehr für die jeweils unterschiedlichen Abfahrten gezählt wurde.

Wichtiger als in die Vergangenheit sei aber der Blick in die Zukunft. Entweder müsse man über bauliche Veränderungen am Kreuzungsverlauf nachdenken oder im Bereich der Kreuzung die Geschwindigkeit reduzieren, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Hierzu erwarte er Aussagen vom Verkehrsministerium, sagte Andreas Bühl abschließend.