Andreas Bühl | Land sieht immer noch keine erhöhte Unfallgefahr auf B88n bei Langewiesen
286
post-template-default,single,single-post,postid-286,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-16.2,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive

Land sieht immer noch keine erhöhte Unfallgefahr auf B88n bei Langewiesen

Bereits zwei Anfragen stellte Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) zur Verkehrssituation auf der B88n bei Langewiesen, doch sieht Infrastrukturministerin Birgit Keller (Linke) noch immer keinen Unfallschwerpunkt an der Kreuzung in Richtung Gehren. „Eine Unfallhäufungsstelle oder Unfallhäufungslinie mit entsprechend dringendem Handlungsbedarf liegt dort nach derzeitigen Erkenntnissen nicht vor.“, so die Verkehrsministerin.

Nach dem letzten schweren Unfall am 10.06.18 thematisierte Bühl die Verkehrssituation erneut. Er erfragte dabei, wie viele schwere Unfälle bisher auf der Strecke seit Eröffnung passiert sind. Insgesamt seien laut Ministerin Keller an der besagten Kreuzung bisher 13 Verkehrsunfälle, davon drei mit Personenschaden passiert, bei denen in der Summe sieben Personen zu Schaden gekommen sind. Darunter seien ein Toter und zwei Schwerverletzte. Hauptgrund der Unfälle an der Stelle sei,  dass die Vorfahrtsregeln nicht beachtet und der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurden. Bühl sieht deshalb dennoch Handlungsbedarf an der Bundestraße. „Diese Unfälle hätten durch eine Geschwindigkeitsreduktion oder einem Beschleunigungsstreifen auf die B88n unter Umständen vermeidbar sein können“, schätzt Bühl ein. In den Antworten der Landesregierung heißt es weiter, dass man hoffe den Verkehr durch die B90 n reduziert zu bekommen, dies aber noch nicht nachgeprüft wurde.

An der B88n wird baulich nichts geändert bis der nächste Bauabschnitt, die Umfahrung von Gehren gebaut sei, führte Keller weiter aus. „Das ist allerdings viel zu spät, denn bisher hat jeglicher Einsatz für eine solche Umfahrung keinen Erfolg gehabt. Ich würde mir wünschen das hier schneller etwas passiert. Deshalb begrüße ich auch, dass zumindest im Nachgang meiner Anfrage an der Kreuzung von Langewiesen kommend nun ein Stoppschild zur klareren Verkehrsregelung aufgestellt wurde.“, sagte Landtagsabgeordneter Andreas Bühl.