Andreas Bühl | Linkes Bündnis riskiert Ilmenauer Modell schon bei Gründung
253
post-template-default,single,single-post,postid-253,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-16.2,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive

Linkes Bündnis riskiert Ilmenauer Modell schon bei Gründung

Bereits in ihrer Ankündigung zur Gründung eines Bündnisses aus Pro Bockwurst, Grünen, Linken und SPD setzen diese Parteien die bisher gute und lange Jahre bewährte überparteiliche Zusammenarbeit im Ilmenauer Stadtrat aufs Spiel, wundert sich Altstadtratsmitglied und stellvertretender CDU-Vorsitzender Gunter Brückner. Es sei doch sehr befremdlich, wenn Karl-Heinz Mitzschke von der Linken davon spreche, dass die Menschen in Ilmenau wieder in den Mittelpunkt gerückt werden müssten oder wenn Madeleine Henfling  von den Grünen davon redet nun endlich Politik mit den Bürgern machen zu wollen, bezieht sich Brückner auf Presseverlautbarungen. Dabei sei es selbstverständlich immer um den Menschen in der Kommunalpolitik gegangen. Dies habe Ilmenau in den letzten Jahrzehnten ausgezeichnet.

„Ich frage mich, was in 28 Jahren Ilmenauer Stadtratsarbeit alles falsch gelaufen sein soll. Schließlich haben Linke, SPD und Grüne sowie in letzter Zeit Pro Bockwurst beinahe alle Beschlüsse des Rates mitgefasst. Diese Gemeinsamkeit, die Ilmenau von anderen Städten abgehoben hat, scheint nun aus parteipolitischem Kalkül aufs Spiel gesetzt zu werden.“, findet Gunter Brückner.

Die Stadt habe sich hervorragend entwickelt. Dies sei dem ganzen Stadtrat und CDU-Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber durch dessen kontinuierliche Arbeit zu verdanken. Jedem sei das offensichtlich. „Wir werden diese Arbeit nicht schlecht reden, sondern für die Menschen in unserer Stadt weiterentwickeln, damit unsere Kinder und Enkel sich hier eine gute Zukunft aufbauen können. Dazu braucht es die überparteiliche Zusammenarbeit abseits ideologischer Schranken. Dafür steht unser Kandidat. Das linke Parteienbündnis scheint dies schon bei seiner Gründung kaputt machen zu wollen.“, fasste Brückner seine Ansichten zusammen.