Andreas Bühl | Zuhörtour von Oberbürgermeisterkandidat Andreas Bühl nach 14 Terminen beendet – nun folgt die Auswertung
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Zuhörtour von Oberbürgermeisterkandidat Andreas Bühl nach 14 Terminen beendet – nun folgt die Auswertung

Nach sechs Wochen und 14 Terminen in den neuen wie bisherigen Ortsteilen und der Ilmenauer Kernstadt hat Oberbürgermeisterkandidat Andreas Bühl seine Zuhörtour beendet. Begleitend zu den Zuhörtourterminen habe man im ganzen Stadtgebiet 15000 Postkarten verteilt, auf denen Wünsche und Anregungen für die Zukunft Ilmenaus eingetragen werden konnten. Hier habe man hunderte Karten zurückbekommen, teilte Bühl mit. Außerdem haben an den Zuhörtour-Veranstaltungen über 300 Interessierte mitgewirkt und ihre Meinung für eine zukünftige Aufstellung Ilmenaus eingebracht, sagte der Oberbürgermeisterkandidat. „Ganz herzlich möchte ich mich für diese großartige Beteiligung bedanken, die mich weiter ermutigt hat auf meinem Weg den Generationenwechsel in Ilmenau zu gestalten. Ich habe Ilmenau noch mal viel intensiver kennengelernt. Mein Ziel ist, dass wir auch in Zukunft gemeinsam stolz auf unsere Stadt sein können.“, so Bühl.

Die Bandbreite der angesprochenen Themen war groß. Insbesondere in den neu dazugekommenen Ortsteilen konnte Bühl, der in Ilmenau Stadtrat ist und die Region bisher im Landtag vertritt, erklären wie die zukünftige Zusammenarbeit aussehen werde. „Für mich ist wichtig, dass das ehrenamtliche Leben und die Identität in allen unserer Ortsteile erhalten bleibt. Dazu will ich den Ortsteilräten mit mehr Rechten und einem höheren eigenen Budget für Kultur, Sport und Ehrenamt die dafür nötigen Möglichkeiten an die Hand geben.“

Insbesondere für die Kernstadt, so Bühl, sei aus den Veranstaltungen deutlich geworden, dass die Innenstadt eine besondere Aufmerksamkeit braucht und das ein breites Veranstaltungsangebot sowie die gute Auslastung der Fußgängerzone für ihn wichtige Ziele sind. Schließlich gehe es um weiche Standortfaktoren, um Menschen abseits von Ballungsräumen eine gute Zukunft zu ermöglichen. Außerdem müsse die Universität als Innovationstreiber der Region alle nötige Unterstützung erfahren. Dazu zähle ein besseres gemeinsames Marketing des Hochschulstandortes Ilmenau, weiterhin gute Unterstützung bei Infrastruktur und eine bessere Sichtbarkeit der Uni in der Ilmenauer Innenstadt.

Oft angesprochen wurden sei auch die Frage von Ordnung und Sauberkeit sowie der Pflege von öffentlichen Grünanlagen. „Für die Stadt Ilmenau als nun zweitgrößte Flächengemeinde in Thüringen ist dies eine der wichtigsten Aufgaben in der kommenden Zeit, die es erfolgreich zu meistern gilt.“, sagte Bühl. Andere Fragestellungen wie die ärztliche Versorgung oder der öffentliche Personennahverkehr seien zwar nicht in direkter Zuständigkeit der Stadt, aber als Oberbürgermeister werde er hier eine aktive Vermittlerrolle wahrnehmen, versprach Andreas Bühl.

Nun werde man gemeinsam im Wahlbündnis von Freien Wählern, FDP und CDU die Ergebnisse der umfangreichen Zuhörtour auswerten und daraus bis Ende August das gemeinsame Wahlprogramm erstellen.